130 Grad

Eine Ausstellungskonzeption für
2 Plakatgestalter in Düsseldorf und Sapporo.
Zunächst einmal blickt jeder von seinem
Standpunkt aus in die Welt. Dieser
Aussichtspunkt, den wir nicht bewusst eingenommen
haben, lässt uns die Dinge objektiv und
in ihrem natürlichen und kulturellen Kontext als
richtig erscheinen.
Die Plakate des Japaners Kijuro Yahagi und des
Deutschen Fons Matthias Hickmann finden trotz
Unterschiedlichkeit im Blick, im Standortwechsel
ein gemeinsames Thema, das sich durch ihr
gesamtes bisheriges Schaffen zieht.
Ungestört durch formale und technische
Spezifikationen und Mittel ergeben sich
Synchronizitäten, die die Plakatgestalter für Nina
Nicolaisen so interessant machen.
Das Verlassen des Standpunktes, das Einnehmen
eines neuen Blickwinkels, das Thematisieren
der Schnittmengen, der Blick des Anderen, das
ist für die Gestalter Hickmann und Yahagi ein
zentrales Thema. Für Nina Nicolaisen war das
der Ausgangspunkt eine Austellungsarchitektur
in zwei Städten für die Plakatgestalter als
Diplomarbeit zu erarbeiten.


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